Dass im Wald Holz wächst, und dass der Mensch es pflegt und erntet, ist o.k. Dennoch ist jeder Wald mehr als nur Forstbetrieb: Er ist ein letztes StückNatur in unserem Land, Gegenwelt zur Zivilisation und Ahnung vom Ursprung. Eine Art Heimat für die Menschenseele. Seine Schönheit sinnlich zu erleben, nenne ich Waldästhetik.
Doch derzeit hat diese Sicht des Waldes keine Konjunktur. Wie überall regiert auch im Forst immer mehr das Geld. Weil ich ihm die lebendige Naturschönheit nicht widerstandslos opfern will, habe ich zu schreiben begonnen: über das menschliche Gefühl, die Liebe zu Wald und Natur. Sie (wieder) als Argument ins Bewusstsein zu rufen, ist mein Ziel.
Es ist mir eine besondere Ehre, dass der Braunschweiger Förderverein Waldforum Riddagshausen es zum "Waldbuch des Jahres 2005"gewählt hat (siehe www.waldforum.landesforsten.de).